Technologie

Alleinstellungsmerkmale unserer GLOCK Holzgas-Blockheizkraftwerke

  • Betrieb mit lagerfähigem Hackgut mit max. 30% Holzfeuchte
  • keine Absiebung der Feinanteile und Überlängen notwendig
  • Plug & Play - Anlage fertig verkabelt und verrohrt
  • gesamtes System im Unterdruckbetrieb
  • Hackschnitzellogistik mit FE - Abscheidung in industrieller Ausführung
  • Aschelogistik mit Luftreinhaltesystem
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Spezifikationen

18 kW | 50 kW elektrische Nennleistung*
44 kW | 110 kW thermische Nennleistung*
18 kg/h | 50 kg/h Hackschnitzelverbrauch*
18 kg/h | 50 kg/h Pelletsverbrauch*
400 V / 50 Hz elektrischer Ausgang
max. 90°C thermal thermischer Ausgang
5.209 x 2,221 | 3.400 x 2,620 mm Abmessungen

*gem. EN ISO 17225-4 A1 P16S-P31S
**(EN ISO 17225-2, Klassifizierung ENplus-A1) 

GLOCK Blockheizkraftwerke

GLOCK Holzgas-Blockheizkraftwerke wandeln naturbelassene Holzhackschnitzel hocheffizient und nachhaltig in Strom und Wärme aus Biomasse um. Die Anlagen werden in der Nahwärmeversorgung zur Grundlastabdeckung, in der Landwirtschaft zum Beispiel zur Getreide- oder Heutrocknung oder bei Aufzuchtbetrieben zur Stallheizung sowie in der Forstwirtschaft zur Holztrocknung eingesetzt.

Ideal sind die Anlagen auch für Gast- und Hotelbetriebe, die einen ständigen Bedarf an Warmwasser haben (Wellnessbereich). Die GLOCK GGV 1.7 und GGV 2.7 sorgen mit einer elektrischen Leistung von 18 kW bzw. 50 kW und einer thermischen Leistung von 44 kW bzw. 110 kW für eine CO2-neutrale Energiegewinnung mit vorzugsweise hohem Wärmebedarf. Durch Ökostromförderungen wird diese fortschrittliche und nachhaltige Art der Wärmeversorgung noch lukrativer gestaltet und bietet je nach Standort attraktive Kostenvorteile bzw. Erlöse durch Stromeinspeisung in das bestehende E-Netz.

Hackgut mit 30 % Holzfeuchte

Bei der Holzvergasung handelt es sich um einen thermochemischen Umwandlungsprozess, ähnlich der Verbrennung, jedoch wird der Prozess gezielt gedrosselt, um brennbares Gas entstehen zu lassen, das in einem Verbrennungsmotor zu Strom und Wärme transformiert wird. Dazu wird naturbelassenes Hackgut (P16-P31) mit einer Feuchte von maximal 30 % (entspricht einem Wassergehalt von ≤ 23%) oder Holzpellets (lt. EN ISO 17225-2) verwendet. 

Wärme und Strom aus Holzgas

Das erzeugte Holzgas wird in einem Filter gereinigt und im Wärmetauscher auf etwa 120 °C abgekühlt, bevor es einen Sicherheitsfilter passiert und anschließend mittels des Verbrennungsmotors in elektrische Energie umgewandelt wird. Die anfallende Wärme sowie die Motorabwärme werden ins Wärmenetz übertragen. Die angefallene Asche wird automatisch ausgeschleust.